Was sind

hundert Farbbeutel

gegen eine Idee?

Geschichte der Arminia

Das Sein & Werden von 1868 bis heute

1868
Gründung der Grazer akad. B! Arminia. Der Wahlspruch lautete: "Freiheit ,Ehre ,Vaterland". Unsere Abzeichen waren die burschenschaftlichen Farben in Form eines schwarz - rot - goldenen Bandes und die schwarzsamtene Mütze. Am 7. November 1868 fand der Gründungskommers statt und ein Kartellvertrag mit der Wiener Arminia wird unterzeichnet.

1869
Der Kartellvertrag wird gelöst, da die Wiener Arminia in das Nord Deutsche Kartell (NDC) eintrat. Ende des Jahres 1869 tritt die Grazer Arminia ebenfalls dem NDC bei. Die Burschenschaft Arminia genoß in diesen Jahren großes Ansehen in den Kreisen der Grazer Gesellschaft.

1870–1871
Die Bundesbrüder Kraus und Locherer nahmen freiwillig am Deutsch-Französischen Krieg teil. Viktor von Kraus war der Führer der Grazer und Wiener Studenten, die sich - trotz des Verbotes durch die österreichische Regierung - zum Eintritt in das deutsche Heer meldeten.

1872
Das NDC wurde aufgelöst und das Kartell mit der Wiener Arminia erneuert.

1875
Behördliche Auflösung aller Grazer Studentenverbindungen, da sie gemeinsam mit der Grazer Bevölkerung gegen die Anwesenheit des spanischen Adeligen Don Alfonso demonstrierten, unter dessen Befehl viele Grausamkeiten verübt worden waren. Im selben Jahr trat die Burschenschaft Arminia unter dem Namen “Grazer Burschenschaft” wieder auf.

1876
Der alte Name und die alten Farben wiederbewilligt.

1879
Die Burschenschaft Arminia wurde zum zweiten Mal wegen ihrer aufrechten Geisteshaltung aufgelöst, aber im selben Jahr unter dem Namen Rugia reaktiviert.

1882
Die Burschenschaft Arminia erlaubte, da die zeitlichen Umstände und Reibereien mit anderen Bünden die Lockerung des progressistischen Prinzips forderten, den Aussprung zur Austragung einer Forderung. Danach wurden die betroffenen Bundesbrüder wieder aufgenommen. Jedoch wurde nur das Losgehen auf Säbel und Pistole erlaubt, die Bestimmungsmensur hingegen weiterhin ausgeschlossen. Bundesbruder Portugall focht die erste Säbelpartie.

1884
Der Name Arminia wurde uns wieder erlaubt.

1885
Am 24. Oktober erklärte sich die Burschenschaft Arminia zur konservativen Burschenschaft.

1886
Die ersten Anerkennungspartien ausgetragen (Delpin, v.Kaan, Mallitsch). Zu dieser Zeit stellte die Burschenschaft Arminia auch einige Rektoren: Schauenstein, Kratter (Begründer der Gerichtsmedizin), Planner, Graff, Schönerer.

1887
Das Kartell mit der Wiener Arminia wurde aufgelöst und ein neues geschlossen: Das schwarz-rot-goldene Kartell. Seit der Konservativerklärung pflegte die Burschenschaft Arminia ein freundschaftliches Verhältnis mit der Prager Burschenschaft Teutonia und der Wiener akad. Burschenschaft Albia. Nach dem Universitäts-Kommers folgte die 3. Auflösung wegen Majestätsbeleidigung und die Schließung der Universität Graz.

1888
Die Burschenschaft Arminia wurde zur Armelungia.

1890
Es folgte die Wiederbewilligung des alten Namens.

1893
Wir begingen unser 25. Stiftungsfest und bezogen ein Haus in der Lichtenfelsgasse (davor war das Gösserbrauhaus unser Couleurheim).

1895
Die feierliche Eröffnung der neuen Karl-Franzens Universität fand statt. Der Rektor untersagte der (damals) militant-katholischen Verbindung Carolina zu chargieren. Kaiser Franz-Josef beantwortete ein Hilfe heischendes Telegramm der Carolina mit folgenden Worten: "Wenn sie sich nicht schlagen, haben sie auch nicht das Recht, die Waffe zu tragen!" Das Verkehrs- und Paukverhältnis mit der Burschenschaft Leder zu Leoben wurde begründet.

1903
Erst in diesem Jahr wurden die ersten Techniker in die Burschenschaft Arminia aufgenommen, da zuvor die Technik keine Hochschule war.

1914–1918
Der Erste Weltkrieg forderte die Leben von vier Bundesbrüdern: Klingmüller, Angelo Goßleth v. Werkstätten, Staerk und Hauß. Der Aktivenbetrieb musste eingestellt werden, da sich alle jungen Arminen an der Front befanden. Nach dem Zusammenbruch des österreichischen Kaiserreiches beteiligten sich die Mitglieder der Burschenschaft Arminia an der Verteidigung Kärntens und der Untersteiermark in der akademischen Legion gegen die Partisanen des SHS - Staates.

1922
Die Burschenschaft Arminia focht ihre 1000. Schlägermensur.

1922/23
Eine wehrhafte Arbeitsgemeinschaft, das Studentenbataillon, wurde gegründet, dem die gesamte Aktivitas Arminiae beitrat.

1931
Kauf des Hauses am Packer Stausee

1934
Zwei Bundesbrüder fielen in den Kämpfen zwischen den nationalen Verbänden, die gegen die Diktatur Dollfußs kämpften, und der Exekutive: Mardaunig und Ebner.

1937
Die Feier des 50 jährigen Bestandes des schwarz-rot-goldenen Kartells fand statt.

1938
Es wurden alle Korporationen nach dem Anschluß an Deutschland aufgelöst und in Kameradschaften überführt. Arminia war zuerst Kameradschaft 5, dann gemeinsam mit der Grazer akad. B! Allemannia Kameradschaft Leo Mardaunig. Im Zuge des Zweiten Weltkrieges fielen 16 Bundesbrüder. Zahlreiche errangen hohe Auszeichnungen.

1950
Man feierte das 82. Stiftungsfest. Noch nicht wiedergegründet.

1951
Wiedereröffnung unter dem Namen "Akademische Studentenverbindung Libertas", nachdem es dem Mediziner Karl Renner und dem Techniker Willi Jedlicka gelungen war, eine Aktivitas zu sammeln (Stöger, Gumpesberger, Huth).

1952
Die Namensänderung in Grazer akademische Burschenschaft Arminia wurde genehmigt.

1960
Kauf des Hauses in der Sparbersbachgasse 51.

1968
Das 100. Stiftungsfest wird in Graz gefeiert. Der Stiftungsfestsprecher ist aB Rossin. Das Buch „Ein Hort deutschen Fühlens“ über die 100 Jährige Geschichte der Burschenschaft Armina von Klaus- Eckart Ehrlicher und Reinhart Leitinger wird herausgegeben.

2014
Umbau des Hauses in der Sparbersbachgasse.

Geschichte der Arminia

Das Sein & Werden von 1868 bis heute

Geschichte der Arminia

Das Sein & Werden von 1868 bis heute

Das Schwarz-Rot-Goldene Kartell

Freiheit – Ehre – Vaterland

Das im Jahre 1887 gegründete schwarz-rot-goldene Kartell ist das älteste bestehende Kartell in der Deutschen Burschenschaft. Unser schwarz-rot-goldenes Band verbindet unsere drei Burschenschaften Arminia, Albia und Teutonia zu einem ganz herausragenden Kartell.

Dieses hat die Besonderheit, dass wir ein Bund an drei Orten sind. Alle drei Burschenschaften haben schöne repräsentative Häuser in den Stadtzentren der Universitätsstädte. Alle Häuser verfügen über Studentenzimmer, die vermietet werden.

Unser Kartell-Lied beschreibt unsere Einstellung zu unserem Wahlspruch:

Herr Bruder traut zur Rechten,
so reiche mir die Hand
und deute mir die Farben
an Deinem Burschenband.

So höre denn, ans Sterben
mahnt Dich der schwarze Rand.
Du sollst den Tod nicht scheuen
fürs deutsche Vaterland!

Es kündet Rot die Freiheit,
des Mannes höchstes Gut,

nimm sie, wenn Stürme dräuen,
in deine starke Hut.

Das blanke Gold bedeutet
die Ehre und die Treu‘,
daß nie in unserm Bunde
Verrat noch Falschheit sei!

Drum wenn in künftgen Tagen
ich ferne Dir sein sollt,
stets halte hoch in Ehren
die Farben SCHWARZ-ROT-GOLD!

Ahnengalerie

Bedeutende Arminen

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Dr. med. Julius Kratter

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Dr. med. Adolf Schauenstein

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Dr. phil. Johann Loserth

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Dr. phil. Ludwig Graff
von Pancsova

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Dr. phil. Franz Seraph. Wagner
Ritter von Kremsthal

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Dr. med. Karl Peters

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Dr.iur. Julius Derschatta
von Standhalt

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Dr.iur. Albert Geutebrück

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Dr.iur. Georg Graszl

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Dr.iur. Richard Riedl

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Dr.med. Karl Funke

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Dr.med. Josef Simonitsch

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Prof. Dr.techn. Dr.techn. Dr.mont. Dipl.-Ing.
Ladislaus von Rabcewicz

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Dr. Fritz Ebner

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Dr. Reinhart Leitinger

Freiheit – Ehre – Vaterland

Freiheit – Ehre – Vaterland

Freiheit – Ehre – Vaterland

Das Arminenhaus

Wo wir leben, lernen, lachen & feiern

Unser Haus befindet sich im 2. Grazer Gemeindebezirk St. Leonhard. Es bietet sich für die Aktiven idealerweise als Wohnort wegen der Nähe sowohl zur Technischen Universität (3 Gehminuten) als auch zur Karl-Franzens (10 Gehminuten) an. Die Grazer akad. B! Arminia hat das Haus im Jahre 1960 gekauft, nachdem der Pachtvertrag für das alte Haus in der Lichtenfelsgasse ausgelaufen war. In den 80er Jahren sind das Haus und unser Festsaal generalrenoviert worden. Der vermietbare große Festsaal bietet Platz für rund 100 Personen und eignet sich ideal für Sponsions-, Geburtstagsfeiern oder ähnlichen Feierleichkeiten. Im Hinterhof befindet sich ein hübscher, beschaulicher Garten, den unsere Mitglieder nach Belieben zur Regeneration nützen können.

Die Bibliothek
Unsere Bibliothek verfügt über eine reichhaltige Literaturauswahl der deutschen und burschenschaftlichen Geschichte.Mit vielen Raritäten ist sie eine wahre Freude für jeden Geschichtsinteressierten. Weiters ist der Raum durch einen Projektor kombiniert mit einer ausgezeichneten Tonanlage nutzbar, in dem man nach Herzenslust nahezu Kinoatmosphäre genießen kann.

Die Kneipe
Das ist unsere Kneipe in der wir Sitzungen, Diskussionen und kleinere Feiern abhalten. Rechts ist die originale Arminen-Fahne abgebildet, die uns anno dazumal von den Grazer Jungfrauen gestiftet worden war. Außerdem werden hier (man erkenntdas Rednerpult links) von den aktiven und inaktiven Burschen regelmäßig Vorträge, meist zu politisch interessanten Themen, abgehalten, um so ihre Rhetorik vor einem Auditorium zu trainieren und zu schärfen.

Die Wohnungen
2014 wurde das Arminenhaus großzügig umgebaut. Aus den Studentenzimmer wurden sieben Kleinwohnungen. Diese sind rund 35 Quadratmeter groß. Alle Wohnungen verfügen über Küche und Bad. Damit wurde hochwertiger Wohnraum in sehr zentraler Lage geschaffen und der Wert des Hauses deutlich gesteigert. Interessenten melden sich bitte an der angegebenen Kontaktadresse.

Das Packer Haus

Das Ferienhaus der Arminen

Die Grazer akad. B! Arminia ist stolze Eigentümerin eines Ferienhauses am Packer Stausee. Dieses wird von den Mitgliedern jeder Altersklasse gern und oft genutzt. Die Jungen kommen, um gemeinsam zu lernen, Seminare bzw. Schulungen abzuhalten oder auch nur, um einige fröhliche und unbeschwerte Stunden im Kreise der Bundesbrüder zu verbringen. Alte Herren machen dort mit ihren Familien einige Tage Urlaub, um so in der unberührten Natur vom Trubel des Alltages auszuspannen. Gegen Ende jedes Sommersemesters findet an diesem Ort die Sternfahrt statt, ein Familienfest für die Angehörigen und Freunde der B! Arminia. Im Winter bieten sich mehrere Schigebiete in der unmittelbaren Umgebung (Hebalm, Gaberl…) an. Gerne stellen wir unser Packerhaus mit Seegrundstück Interessierten zur Verfügung. Für Fragen und Buchungen benutzen Sie einfach unser Kontaktformular.

Werte & Tradition

Werte & Tradition

Freiheit – Ehre – Vaterland

Studentenleben

Veranstaltungen, Mensur & Gesellschaft

Wintersemester 2016/17

4.–6. November 148. Stiftungsfest am Arminenhaus
11.–13. November Stiftungsfest unserer lb. KB! Albia Wien
16. Dezember Julfeier, Arminenhaus
21. Jänner Grazer Akademikerball, Kongress Graz
3. Februar Wiener Akademikerball, Hofburg Wien
4. Februar Linzer Burschenbundball, Palais Kaufmännischer Verein, Linz
3. März Semesterwechselkneipe, Arminenhaus

Impressionen

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Gemeinschaft hat Vorrang!

Gemeinschaft hat Vorrang!

Freiheit – Ehre – Vaterland

Armine werden

Gemeinschaft – Werte – Tradition

Junge Studenten, die Mitglied einer Verbindung werden, tun dies aus den unterschiedlichsten Gründen. Manche suchen einfach die Gemeinschaft, andere interessieren sich besonders für studentische Traditionen und wieder andere suchen die sportliche Herausforder­ung des akademischen Fechtens.

Warum auch immer man aber Mitglied einer Verbindung wird, eines ist sicher: Die Erfahrungen, die man hier gewinnt, kann man durch nichts ersetzen bzw. sind unvergleichbar. Viele meinen, man habe erst dann richtig das Studentenleben genossen, wenn man auch in einer Verbindung aktiv war. Das mag jeder für sich beurteilen.

Eines ist jedoch sicher: Wer Mitglied einer Burschenschaft wird, tritt nicht einfach nur einem beliebigen Verein bei. Er tritt einer Gemeinschaft bei, die ihn in seinem ganzen Leben begleiten wird. Das ist es, was wir als Lebensbundprinzip bezeichnen.

Wir stehen für ideelle Werte statt Konsumwahn und Hedonismus!

Wir stehen für Heimatbewusstsein statt globaler Gleichmacherei!

Wir fördern intellektuelle und kulturelle Weiterbildung!

Wir stehen für den Erhalt unserer Heimat!

Wenn Du tatsächlich Interesse daran hast, Teil einer solchen Gemeinschaft zu werden oder einfach nur einmal erfahren möchtest, wie es bei so einer Burschenschaft aussieht, kannst Du Dich jederzeit an uns wenden. Ob über das nebenstehende Kontaktformular , per E-Mail oder Facebook. Wir sind auf verschiedenen Kanälen erreichbar und freuen uns über jede Anfrage.

Kontakt

Grazer akademische Burschenschaft Arminia
Sparbersbachgasse 51
8010 Graz
Tel.+43 316 / 327527Tel. +43 316 / 327527
E-Mail info@arminia-graz.at

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